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Schimmel in der Wohnung oder Haus – welche Versicherung zahlt?

Schimmel in der Wohnung oder Haus – welche Versicherung zahlt? – Schimmel in der Wohnungist keine Seltenheit und gerade in den kalten Wintermonaten bildet sich schmell an den Wänden und an unzugänglichen Zimmerecken und Fensterrahmen schnell Schimmel. Aber wer zahlt eigentlich für die Beseitigung von Schimmelschäden?

Gibt es hier für eine Versicherung die mich als aus Eigentümer oder Mieter schützen kann?

Ja, in manchen fällen zahlt die Versicherung. Hierfür eignet sich die so genannte Wohngebäudeversicherung mit einer speziellen Starkregenschutzklausel. Aber aufgepasst, wie oft, ist es unumgänglich das klein Gedruckte in den Versicherungsverträgen genau zu lesen, wann ein Versicherungsfall eintritt und dieser von der Versicherungsgesellschaft auch tatsächlich übernommen wird.

Die Gründe für eine mögliche Schimmelbildung sind vielfältig hier können bspw. kleine Rohrschäden in Wasser- oder Heizkreislaufleitungen dazu führen, dass unbemerkt Flüssigkeit in den Stein und in den Putz im Inneren des Hauses eingebracht werden.

In einem solchen Fall kann auch der Bautrockner nur kurzfristig Abhilfe leisten. Selbst bei dauerhaftem lüften, kann die fortlaufende Schimmelbildung dann nicht verhindert werden. Da der Rohrleitungsbruch ursächlich für die Schimmelbildung ist.  Eine Leitungswasserversicherung welche zumeist als Bestandteil der Gebäudeversicherung für die Schadensbeseitigungskosten eintritt, kann in einem solchen Fall den Eigentümer oder Mieter finanziell stark entlasten.

Hierbei geht es natürlich nicht nur um die Kosten für die Beseitigung und die instandsetzung sondern gleichermaßen auch um die Folgen

welche mit der Trocknung des Mauerwerks zumeist durch die Bautrocknung und die Beseitigung möglicher Folgeschäden einhergehen.

Ein zweites Beispiel wäre der Wasserschaden, der nicht aus einer Wasserführenden Leitung einhergeht. Dies sind exemplarisch Schäden welche durch Überschwemmungen oder Starkregen oder auch durch einen Rückstau aus der Kanalisation verursacht werden und in der Folge für feuchte oder gar überflutete Keller Ursächlich sein können.

Hier ist der Hauseigentümer gut beraten sich mit einer so genannten Elementarschadendeckung innerhalb der Wohngebäudeversicherung zu ergänzen. Da die einzelnen Versicherungsgeber (Versicherungsgesellschaften) hier sehr unterschiedliche Vertragswerke und Leistungsmerkmale aufzeigen. In jedem Fall sollte  man genau hin gucken, was und in welchem Fall tatsächlich versichert ist. Bspw. kann in dem hier aufgeführten Beispiel, nur eine Wohngebäudeversicherung mit speziellen Starkregenschutz als geeignet betrachtet werden. Jedoch bezieht sich der Versicherungsschutz i.d.R. nur auf Schäden wie;  Bodenbeläge oder Tapeten. Die Bautrocknung ist zumeist in der Gebäudeversicherung nicht automatisch mit integriert.

Für den Vermieter kommt als Überlegung hinzu, dass bei vermieteten Wohnung neben den Kosten für eine mögliche Beseitigung des Schimmels oder der Bautrocknung auch eventuell eine Mietminderung durch den Mieter geltend gemacht werden kann. Hier gilt die steigenden Kosten bei gleichzeitig geminderten einnahmen mit dem richtigen Versicherungsschutz zu kompensieren.

Wir lesen immer wieder von Verbraucherschützern, dass hier die so genannte Elementarschadenabdeckung mit speziellen stark Regenschutzversicherung, wohl die richtige Wahl ist. Gleichzeitig sollte wie oben beschrieben der Mieter oder Hauseigentümer darauf achten dass eben nicht nur Folgeschäden hinsichtlich der Bodenbeläge und Tapeten vom Versicherungsgeber übernommen werden. Wichtig ist, das eben auch die Wände und somit das Mauerwerk selbst und der Putz und die Böden im Versicherungsschutz mit verankert und berücksichtigt sind. Dies betrifft ebenso die Bautrocknunskosten als Bestandteil des Versicherungsschutzes.

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